Tipps – vermeidbare Modesünden

Liste und Tipps: einige typische, aber durchaus vermeidbare Modesünden 

In regelmäßigen Abständen werden auf den Laufstegen in den großen Modemetropolen wie New York, Paris, London, Mailand und Berlin die Modetrends für die kommende Saison präsentiert. Teilweise sind dort dann neue Ideen zu sehen, teilweise werden aber auch Klassiker aus den vergangenen Jahrzehnten aufgegriffen und neu interpretiert.

Allerdings ist bei Weitem nicht alles, was auf dem Laufsteg ganz gut aussieht, tatsächlich auch alltagstauglich und so mancher Trend sah schlichtweg noch nie gut aus.

Paradebeispiel hierfür ist die Kombination aus Socken und Sandalen. Einst als absolute Modesünde und typisches Merkmal älterer Herren aus Deutschland verschrien, schickt so mancher Designer heute seine Models mit Socken in den Sandalen über die Laufstege. Im Alltag dürfte es jedoch den wenigsten gelingen, ein solches Styling wirklich gut aussehen zu lassen. Aber Socken und Sandalen sind natürlich nicht das einzige Fettnäpfchen, das in Punkto Styling lauert. 

Weitere typische, aber durchaus vermeidbare Modesünden zählt die folgende Liste auf: 

Modesünde 1.: Zu tiefe Einblicke auf der Rückseite

Der französische Begriff Dekolleté bedeutet ins Deutsche übersetzt Halsausschnitt und beschreibt damit auch sehr genau, wohin ein schöner Ausschnitt gehört. An anderen Körperstellen und insbesondere weiter unten auf der Rückseite des Körpers wirken zu tiefe Einblicke weder ansprechend noch sexy. Dabei gibt es im Zusammenhang mit Hosen und dem Hintern gleich drei Modesünden.

Die erste Modesünde tritt häufig bei den noch immer sehr beliebten Hüfthosen auf und wird im Volksmund scherzhaft auch Mauer-Dekolleté genannt. Um zu verhindern, dass die Hose zu viel am Hinternteil freilegt, ist es ratsam, eine Hose nicht nur im Stehen anzuprobieren, sondern auch im Sitzen und in der Hocke zu testen. So kann nicht nur überprüft werden, ob die Hose gut sitzt, bequem ist und nirgends kneift, sondern auch wie tief sie blicken lässt.

Die zweite Modesünde entsteht oft dann, wenn das Maurer-Dekolleté vermieden werden soll. Damit keine allzu tiefen Einblicke in intime Bereiche gewährt werden, wenn die Hose im Sitzen oder in gebückter Haltung nach unten rutscht, wird Unterwäsche getragen, die hoch geschnitten ist oder extra hochgezogen wird. Dessous, die mit filigranen Stickereien, Strasssteinchen oder chicen Mustern verziert sind, mögen zwar nett aussehen, gehören aber ins Schlafzimmer.

Die dritte Modesünde entstand in den 1990er-Jahren, als es angesagt war, seine T-Shirts bauchfrei zu tragen. Gleichzeitig waren Tattoos ein großes Modethema und so lag es nahe, die Rückenpartie oberhalb des Steißbeins mit Ornamenten zu verzieren. Mittlerweile ist das sogenannte Arschgeweih aber überhaupt nicht mehr trendy und Frauen, die es auch heute noch stolz zur Schau tragen, werden häufig als stillos abgestempelt.     

Modesünde 2.: Pullover in Hosen und Poloshirts mit aufgestelltem Kragen

Ende der 1980er-Jahre war es modern, den Pullover in die Hose zu stecken. Gerne wurde der Look dann auch mit hoch geschnittenen Bundfaltenhosen oder Hosen in Karottenform kombiniert und die ohnehin schon etwas unglücklich aussehnende Bauchpartie mit einem auffälligen Gürtel betont.

Erfreulicherweise hielt sich dieser Trend nicht allzu lange, denn spätestens als Sweatshirts in Mode kamen, wurden die Oberteile wieder lässig über der Hose getragen. Eine Modesünde, die bis heute immer wieder zu sehen ist, sind hingegen Poloshirts mit aufgestelltem Kragen.

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Poloshirts haben sich als modernere und lässigere Alternative zum Hemd etabliert und sind auch im Zusammenhang mit dem Business-Outfit weit verbreitet. Aber genauso wie bei einem Hemd gehört der Kragen auch bei einem Poloshirt nach unten. Dies liegt schlichtweg daran, dass der Baumwollstoff nicht gerade steht, sondern immer irgendwo ein wenig schief hängt oder Falten schlägt. Anstatt cool und verwegen wirkt ein Poloshirt mit hochgestelltem Kragen insofern einfach nur komisch.   

Modesünde 3.: Leggings mit Animal-Prints

Zwei Trends, die immer wieder auftauchen, sind Animal-Prints und Leggings. Ob nun Leopard, Zebra, Tiger, Schlange oder Kuh, Designer greifen immer wieder tierische Muster auf, um damit ihren Kleidungsstücken, Accessoires und Wohntextilien einen besonderen Look zu verleihen. Leggings waren ein großes Modethema in den 80ern und 90ern, verschwanden dann von der Bildfläche und feiern jetzt wieder ihr großes Comeback.

Gegen beide Trends ist prinzipiell nichts einzuwenden, solange sie nicht miteinander kombiniert werden. Dies liegt daran, dass es praktisch nicht möglich ist, ein stilvolles Outfit mit einer Leggings im Animal-Look zusammenzustellen. Für Kinder oder als Karnevalskostüm sind tierisch gemusterte Leggings sicher in Ordnung, im Alltag oder gar im Beruf aber nicht. 

Modesünde 4.: Baseballkappen seitlich oder falsch herum

Spätestens als der HipHop auch Europa erreichte und die Mode zunehmend sportlich wurde, waren Baseballkappen schwer angesagt. Wer cool war, trug seine Cap aber nicht richtig herum mit leicht gebogenem Schild, sondern ließ das Schild gerade und setzte die Kappe seitlich oder falsch herum auf.

Mittlerweile ist dieser Trend aber wieder out. Selbst HipHop-Größen, andere Musiker und Sportstars tragen die Caps so wie sie gedacht sind, also richtig herum und mit leicht gebogenem Schild, oder sind auf andere Kopfbedeckungen wie Wollmützen, Kopftücher oder klassische Hüte umgestiegen.   

Modesünde 5.: Dauerwellen

Lange Jahre waren Dauerwellen überaus beliebt, um eine wilde Mähne mit wallenden Locken und viel Volumen auf den Kopf zu zaubern. Dabei waren Dauerwellen bei Frauen wie bei Männern gleichermaßen beliebt. Recht häufig sorgte die Dauerwelle aber für einen Look, der eher an Struwwelpeter oder an einen Pudel, als eine tolle Frisur erinnerte.

Mittlerweile ist die klassische Dauerwelle kaum noch zu sehen. Dies könnte sich jedoch wieder ändern, denn Starfriseure prophezeien der Dauerwelle ein Comeback. Dies allerdings nicht mehr als Dauerwelle, sondern unter der etwas eleganteren Bezeichnung Volumenwelle.

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