Übungen zum Stress wegatmen

Die besten Übungen, um Stress einfach wegzuatmen 

Es gibt immer wieder Zeiten, die vollgepackt sind mit Terminen und Aufgaben. Sprichwörtlich wird dann oft gesagt, dass einem kaum noch Luft zum Atmen bleibt oder auch, dass die vielen Aufgaben einem die Luft rauben.

Dies sind allerdings nicht einfach nur sprichwörtliche Aussagen. Es ist nämlich tatsächlich so, dass Stress dazu führt, dass sich Zwerchfell und Bauchmuskulatur verkrampfen und sich der Lungenraum verkleinert.

Die Folge hiervon ist, dass die Atmung flacher und hastiger wird und die eingeatmete Luft viel zu schnell wieder ausgestoßen wird. 

Um Stress entgegenzuwirken, ist es daher wichtig, langsam, tief und ruhig zu atmen. Nun ist aber kein spezielles Entspannungsprogramm notwendig, denn es gibt einige einfache Übungen, die dabei helfen, den Stress einfach wegzuatmen.

Hier einige Anleitungen für Atemübungen:

 

1.       Ruhe.

Um zur Ruhe zu kommen, setzt man sich gerade auf einen Stuhl und legt die Fingerkuppen in Brusthöhe mit sanftem Druck aneinander.

Nun konzentriert man sich auf den Atem und lässt ihn sanft fließen. Etwa fünf tiefe und ruhige Atemzüge reichen aus, um zur Ruhe zu kommen.

Alternativ kann man sich auch gerade hinstellen, tief in den Bauch einatmen und langsam wieder ausatmen.

Die Hände liegen dabei auf dem Bauch und spüren nach, wie sich dieser hebt und senkt.

2.       Entspannung.

Diese stellt sich durch langsames Ausatmen ein. Dazu wird durch die Nase eingeatmet und die Luft ganz langsam durch einen Strohhalm wieder ausgeatmet.

Alternativ kann die Luft auch langsam und möglichst lange gegen eine Kerze ausgeatmet werden, die jedoch nicht ausgeblasen werden darf.

3.       Energie.

Um frische Energie zu tanken, hilft die aus dem Yoga bekannte Wechselatmung.

Dazu werden die Nasenlöcher immer abwechselnd mit dem Daumen und dem kleinen Finger der rechten Hand zugehalten und durch das jeweils andere Nasenloch wird ein- und ausgeatmet.

4.       Gleichgewicht.

Um die natürliche Atmung wiederzufinden, werden beide Hände auf das Brustbein gelegt. Nun wird gleichmäßig gegen die Handflächen geatmet.

Durch das bewusste Wahrnehmen der Ausdehnung und Senkung des Brustkorbes stellt sich wieder ein Gleichgewicht ein.

5.       Lockerung.

Hierzu werden die Hände über dem Kopf zusammengenommen. Dann beugt man sich nach rechts, atmet zur linken Seite ein, richtet sich auf und atmet aus. Anschließend wird die Übung zur anderen Seite hin wiederholt.

Eine weitere Übung zur Lockerung besteht darin, die Arme nach vorne auszustrecken. Beim Einatmen werden die Arme so weit wie möglich geöffnet, beim Ausatmen kommen sie zurück nach vorne. 

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