Infos und Tipps rund ums Schwitzen

Infos und Tipps rund ums Schwitzen 

Körperliche Anstrengung und höhere Temperaturen bringen den menschlichen Körper zum Schwitzen. Dies ist nicht nur eine völlig normale, ganz natürliche Reaktion, sondern sogar sehr wichtig. Durch das Schwitzen wird nämlich die Körpertemperatur reguliert und so ein Überhitzen verhindert. 

Dafür stehen dem Körper rund zwei Millionen Schweißdrüsen zur Verfügung. Doch obwohl das Schwitzen normal und gesund ist, fühlen sich viele unwohl, wenn sich auf dem T-Shirt oder Hemd nasse Flecken abzeichnen. Kommt dann noch ein unangenehmer Schweißgeruch dazu, ist das so manchem richtig peinlich. Aber was hilft eigentlich gegen Schweißflecken? Und wie effektiv beugt ein Deo dem Schweißgeruch vor?

Hier die wichtigsten Infos und Tipps
rund ums Schwitzen in der Übersicht:
 
 

Die richtige Ernährung kann Schweißausbrüchen vorbeugen.

Wer schnell ins Schwitzen kommt, sollte auf scharf gewürzte Speisen verzichten. Gewürze wie Pfeffer, Cayenne oder Chili vermitteln dem Körper den Eindruck einer Erhitzung. Die Folge davon ist, dass der Körper die Durchblutung des Gewebes ankurbelt, um der scheinbaren Erhitzung entgegenzuwirken. Diese verstärke Gewebedurchblutung äußert sich durch Schweißperlen. Auch eisgekühlte Getränke sind keine gute Wahl.

Im ersten Moment mag die kalte Erfrischung zwar sehr angenehm sein, tatsächlich ist aber ein verstärktes Schwitzen die Folge. Der Grund hierfür ist, dass der Körper mehr Energie investieren muss, um das Getränk auf eine angemessene Temperatur zu erwärmen. Ratsam ist deshalb, den Flüssigkeitsverlust durch lauwarme Getränke auszugleichen.

Sehr hilfreich kann es außerdem sein, den Körper gezielt durch Sport oder Saunagänge zum Schwitzen zu bringen. Auf diese Weise wird das Schwitzen gezielt trainiert und im Laufe der Zeit werden plötzliche Schweißausbrüche immer seltener.  

Rasierte Achselhöhlen sind letztlich nur eine Frage des Geschmacks.

Heutzutage ist es sowohl unter Frauen als auch unter Männern üblich, sich die Achselbehaarung zu entfernen. Anders als oft angenommen, wirkt sich eine Rasur aber weder auf die Schweißmenge aus noch lässt sich dadurch einem unangenehmen Schweißgeruch vorbeugen. Frischer Schweiß riecht nämlich nicht. Der Schweißgeruch entsteht beim Abbau von langkettigen Fettsäuren.

Dabei spielt es aber keine Rolle, ob Achselhaare vorhanden sind oder ob nicht. Das Entfernen der Achselhaare hat somit in erster Linie ästhetische Gründe und führt dazu, dass sich viele einfach gepflegter und somit wohler fühlen.

Die eigentliche Funktion der Achselhaare besteht übrigens darin, dafür zu sorgen, dass der entstandene Schweiß nicht auf der Haut verbleibt, sondern abtransportiert wird. 

Deos sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich.

Deos gibt es als Spray, als Stick und als Roll-On. Außerdem sind Deo-Cremes und Tücher erhältlich, als natürliche Variante stehen Deo-Kristalle zur Verfügung.

Deosprays werden aufgesprüht und haben oft einen leicht kühlenden Effekt. Sticks sorgen für ein angenehmes Frischegefühl, während Roll-Ons die Haut mit Feuchtigkeit und anderen pflegenden Inhaltsstoffen versorgen. Welche Variante bevorzugt wird, hängt letztlich von den persönlichen Vorlieben ab. Deo-Creme ist oft verträglicher als Sprays, Sticks und Roll-Ons und für empfindliche Haut deshalb am ehesten geeignet. Für ein schnelles Auffrischen zwischendurch sind Deo-Tücher das Mittel der Wahl. Natürliche Alternativen wie Deo-Kristalle bieten sich an, wenn die Haut sehr sensibel ist oder nicht durch Chemie belastet werden soll. Allerdings ist die Wirkung von natürlichen Deos meist nicht so intensiv und hält deutlich kürzer an.

Deos gibt es sowohl mit als auch ohne Duft. Bei Deos ohne Duft besteht die Gefahr, dass sich Deo, Parfum und Eigengeruch zu einem seltsamen Duftgemisch verbinden, nicht. Andererseits können Deos mit Duft den Schweißgeruch abblocken oder zumindest zuverlässig überdecken. Aber unabhängig davon, auf welches Deo die Wahl letztlich fällt, gilt:

Zunächst sollten die Achseln gründlich gewaschen werden. Anschließend werden sie gut abgetrocknet und erst danach wird das Deo aufgetragen. 

Ein paar Hausmittel wirken starkem Schwitzen entgegen.

Die Hausapotheke kennt einige Mittelchen, die sich regulierend auf die Schweißproduktion auswirken. Ein Beispiel hierfür ist Salbei. Salbei enthält Bitterstoffe und sie regulieren die produzierte Schweißmenge. Wer dazu neigt, stark zu schwitzen, kann eine Trinkkur mit Salbeitee machen. Dazu wird zwei Wochen lang jeden Tag ein Liter Salbeitee getrunken.

Danach sollte das Schwitzen deutlich weniger werden. Ein anderes Hausmittel ist ein Sud aus Eichenblättern und Zinnkraut, mit dem die Achseln regelmäßig gewaschen werden. Auch das Abtupfen mit einem Tuch, das in Essigwasser getränkt wurde, nach dem Duschen kann die Schweißbildung reduzieren.

Wer zu einem deutlichen Schweißgeruch neigt, kann sich mit Tomatensaft behelfen. Dazu wird zweimal die Woche ein Bad genommen, bei dem dem Badewasser gut ein Liter Tomatensaft hinzugefügt wird.     

Schweißflecken auf Kleidung lassen sich entfernen.

Schweiß enthält unter anderem Kochsalz, Harnstoff, Cholesterin und Fettsäuren. Diese Stoffe entwickeln im Laufe der Zeit nicht nur einen unangenehmen Geruch, sondern können auch unschöne Flecken hinterlassen.

Generell ratsam ist, zu Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Seide zu greifen. Außerdem sollte die Kleidung lieber etwas weiter und luftiger geschnitten sein. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Luft zirkulieren kann. Kleidungsstücke, die aus synthetischen Fasern bestehen oder eng am Körper anliegen, stören die Luftzirkulation.

Die Wärme staut sich und der Körper beginnt, zu schwitzen. Ähnliches gilt für die Schuhe. Auch hier sind atmungsaktive Materialien ein wirksames Mittel, um Fußschweiß und unangenehmem Geruch entgegenzuwirken.   Schweißflecken und Deo-Rückstände auf der Kleidung sehen zwar nicht schön aus, die Kleidungsstücke lassen sich aber in den meisten Fällen retten. Ein bewährtes Hausmittel hierbei ist Essigwasser. Dafür werden fünf Teile Wasser mit einem Teil Essig gemischt und die Kleidungsstücke über Nacht darin eingeweicht.

Danach werden die Kleidungsstücke wie gewohnt gewaschen. Auch Backpulver und Zitronensäure können sich als wirksam erweisen, ebenso wie ein in Spiritus getränktes Tuch, mit dem die Flecken abgetupft werden. Bei empfindlichen Stoffen und farbigen oder gemusterten Kleidungsstücken ist es besser, zu speziellen Fleckentfernern aus dem Handel zu greifen. Hier könnten Essig, Backpulver, Zitronensäure und Spiritus nämlich das Gewebe angreifen und die Farben ausbleichen.

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