Effektive Tanz-Work-Outs für einen tollen Körper

Einige der effektivsten Tanz-Work-Outs für einen tollen Körper 

Vermutlich möchte jeder fit und gesund sein und wünscht sich einen Körper, in dem er sich nicht nur selbst gut fühlt, sondern für den er auch von anderen bewundernde Blicke und Komplimente erntet. Allerdings ist es alles andere als ein Kinderspiel, einen wohlgeformten Körper zu erreichen und diesen dann auch dauerhaft zu halten.

Schließlich lauern an jeder Ecke allerlei Leckereien, die nur darauf warten, sich als kleine Fettpölsterchen abzusetzen. Gleichzeitig ist Sport anstrengend und für ein regelmäßiges Training fehlen oft Zeit, Disziplin und Lust. 

Aber es geht auch anders und selbst anstrengender und schweißtreibender Sport kann richtig Spaß machen. Dies beweisen unter anderem die zahlreichen Tanz-Work-Outs, die mittlerweile angeboten werden. Bei Tanz-Work-Outs geht es darum, Fitnessübungen mit Musik und einem hohen Spaß-Faktor zu kombinieren.

Die Wurzeln dieses neuen Sporttrends liegen im klassischen Aerobic, wo die Musik aber in erster Linie den Takt für die Übungen vorgibt. Bei den modernen Tanz-Work-Outs hingegen sind die Übungen um tänzerische Elemente erweitert und die Musik sorgt für die gute Laune.

Einige der effektivsten Tanz-Work-Outs für einen tollen Körper, die derzeit im Trend liegen, stellt die folgende Übersicht vor:  

Bodyjam ist ein Tanz-Work-Out, das sich in drei Phasen gliedert. Die erste Phase ist die Aufbau- und Aufwärmphase, während der der Trainer einfache choreographische Übungen vermittelt. Sitzen die Schritte, folgt die nächste Phase, bei der es darum geht, sich durch das Tanzen so richtig auszupowern.

Die Musik, meist handelt es sich um aktuelle Hits, wird dabei bewusst eingesetzt, um ein emotionales Hoch zu erzeugen und die Herzfrequenz in die Höhe zu treiben. Das Ergebnis des Work-Outs sind zum einen eine ordentliche Kalorienverbrennung und zum anderen ein intensives Herz-Kreislauf-Training. Nach einer kurzen Erholungsphase folgt das sogenannte Groove Down.

Hierbei werden unterschiedliche Tanzfolgen zu verschiedenen Musikstilen mehrfach wiederholt, um den Körper wieder herunterzufahren.  

Bodyvive bezeichnet ein Work-Out, das sich in erster Linie an Anfänger und auch an Ältere richtet. Die Musik stammt meist aus den 1960er- und 70er-Jahren, bei den Übungen handelt es sich um eine Mischung aus klassischer Aerobic, Kraft- und Ausdauertraining sowie Dehn- und Streckübungen.

Eine Einheit dauert 55 Minuten und das Ziel des Work-Outs besteht darin, Beweglichkeit, Kraft und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Die Kurse basieren dabei auf dem Low-Impact-Konzept. Das bedeutet, der Trainer gibt zwar eine Choreographie vor, aber jeder kann anhand seiner persönlichen Grenzen selbst entscheiden, wie intensiv er trainieren möchte. 

Capoeira gehört fast schon zu den Klassikern unter den modernen Tanz-Work-Outs. Dabei liegen die Wurzeln des Trainings im 16. Jahrhundert, als Sklaven in Brasilien eine Mischung aus Kampfkunst und Tanz nutzen, um sich abzureagieren. Heute umfasst der Capoeira akrobatische Übungen, runde Bewegungen, Trittfolgen und Kampfsportelemente zu südamerikanischer Musik.

Im Vordergrund des Konzepts steht, die einzelnen Bewegungen möglichst ohne Unterbrechungen ineinander übergehen zu lassen. Dazu führen die Trainierenden eine Art getanzten Kampf durch, der sich daraus ergibt, dass die Tanzenden anhand bestimmter Rituale auf die Bewegungen ihres Gegners, der hier Spieler genannt wird, reagieren.

Der Rhythmus der Musik soll dabei die notwendige Kraft verleihen. Ähnlich wie bei Kampfsportarten kennt auch der Capoeira Gürtel in verschiedenen Farben. Anfänger beginnen mit einem grünen Gürtel, während Meister weiße Gürtel tragen. 

Dance Dance Party Party, kurz DDPP,verrät schon anhand des Namens, auf welchem Konzept das Work-Out beruht. In erster Linie geht es nämlich um Spaß und der Körper wird ganz automatisch nebenbei mittrainiert. Damit der Spaßfaktor möglichst hoch bleibt, wird nicht nach Anleitung oder vorgegebenen Choreographien getanzt, sondern jeder kann sich so bewegen, wie er gerade möchte. Hinzu kommen noch zwei Besonderheiten.

So wird zum einen in einem vergleichsweise dunklen Raum trainiert und zum anderen haben Männer in den Kursen nichts zu suchen. Dadurch soll erreicht werden, dass sich jede Frau, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Kondition oder ihrem Tanzstil, wohlfühlen und auspowern kann, ohne sich schämen oder befürchten zu müssen, dass sie albern oder wenig sexy aussieht.

Als Musik ist alles erlaubt, was gefällt, und wenn die Trainierenden möchten, können sie ihre eigene Lieblingsmusik mitbringen und als Gast-DJ auflegen.  

Nia ist ein recht neues Bewegungskonzept, das von zwei Aerobic-Trainern in den USA entwickelt wurde. Ihre Absicht bestand darin, ein Training zu entwickeln, das auch ohne das für Aerobic typische, schnelle Tempo fit macht. Entstanden ist ein Konzept, das westliche und östliche Tanzformen, Kampfkünste und Körpertherapien miteinander kombiniert und sich aus 13 Prinzipien zusammensetzt.

Diese verfolgen die Grundidee, durch das Training nicht nur den Körper, sondern auch den Geist zu stärken, indem beispielsweise das Feedback des Körpers und der Energiefluss bewusst wahrgenommen, harmonisiert und kontinuierlich gesteigert werden. Die Musik bildet die Basis, um den Körper anzutreiben und die sehr fließenden Bewegungen umzusetzen.

Neben Tanzbewegungen arbeitet Nia auch mit meditativen Übungen aus dem Yoga und dem Ta Chi sowie mit Kampfelementen. So gibt es beispielsweise das sogenannte Sounding, bei dem Tritte und Schläge von kämpferischen Schreien begleitet werden.    

SH‘BAM ist ein Trend aus Neuseeland. Eine Übungseinheit dauert meist 45 Minuten und besteht aus choreographischen Übungen zu Musik aus den aktuellen Charts oder zu klassischen Club- und Diskohits. Das Konzept selbst ist als Intervalltraining aufgebaut.

Durch die schnellen Wechsel der leicht lernbaren Tanzabfolgen werden so die Muskeln im gesamten Körper und gleichzeitig auch das Herz-Kreislauf-System trainiert. 

Zumba ist eigentlich durch einen Zufall entstanden. In den 1990er-Jahren wollte der kolumbianische Aerobic-Trainer Beto Perez eigentlich seine Trainingsstunde starten, nur hatte er die Musik vergessen. Also holte er kurzerhand ein paar Kassetten mit Salsa- und Merengue-Musik aus seinem Auto. Mittlerweile ist das Zumba-Work-Out weltweit anerkannt.

Bei dem Training versetzen die feurigen Rhythmen aus Salsa, Merengue, Chachacha, Mambo, HipHop und anderen Musikrichtungen den Körper in Bewegung. Das Ergebnis ist nicht nur ein intensives Ausdauer- und Krafttraining mit hohem Spaßfaktor, sondern in Kombination mit kleinen Gewichten können auch Arme, Beine, Bauch und Po gezielt geformt werden.

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