Infos und Tipps rund ums richtige Wasser

Infos und Tipps rund ums (richtige) Wasser 

Wer fit bleiben will, muss genug trinken. Der menschliche Körper braucht nämlich Flüssigkeit, um lebensnotwendige Körperfunktionen aufrechterhalten zu können. So aktiviert Flüssigkeit den Stoffwechsel, fördert den Blutkreislauf, spült die Nieren und hilft der Leber bei der Entgiftung. Außerdem reguliert Flüssigkeit die Körpertemperatur. 

Die Flüssigkeit, die der Körper täglich verbraucht, kann er alleine aber nicht herstellen. Deshalb ist das Trinken sehr wichtig. Aber auch mit Blick auf die Leistungsfähigkeit und gesundes Aussehen spielt ausreichend Flüssigkeit eine wichtige Rolle. Dabei ist Wasser ein idealer Flüssigkeitslieferant und Durstlöscher. Allerdings ist die Auswahl riesig und die unterschiedlichen Bezeichnungen können durchaus verwirren.

Die folgende Übersicht verrät daher die wichtigsten
Infos und Tipps rund ums (richtige) Wasser:
 

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Wassersorten?

Wer durch den Getränke- oder Supermarkt geht, wird schnell feststellen, dass es viele verschiedene Wassersorten gibt. Diese unterscheiden sich nicht nur darin, ob sie viel, weniger oder keine Kohlensäure enthalten. Stattdessen haben die Wassersorten auch verschiedene Namen. Dabei wird bei Wasser zwischen folgenden Varianten unterschieden:

·         Mineralwasser stammt aus unterirdischen Quellen. Diese liegen so tief, dass sie auf natürliche Art vor Verunreinigungen geschützt sind. Während das Wasser durch die verschiedenen Erd-, Sand- und Steinschichten gesickert ist, hat es Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Natrium aufgenommen. Daher kommt auch der Name Mineralwasser.

Das Wasser wird direkt an der Quelle abgefüllt. Zuvor dürfen dem Mineralwasser aber Eisen und Schwefel entzogen werden. Außerdem ist es erlaubt, den Kohlensäuregehalt zu verändern. Andere Behandlungen sind nicht zulässig. Mineralwasser wird streng kontrolliert und amtlich zugelassen.

·         Quellwasser stammt ebenfalls aus unterirdischen Quellen und unterliegt ähnlichen Voraussetzungen wie Mineralwasser. Im Unterschied zum Mineralwasser ist die Menge an Mineralstoffen, die mindestens enthalten sein muss, bei Quellwasser aber nicht vorgeschrieben.

·         Heilwasser ist ein natürlich reines Wasser aus unterirdischen Quellen. Direkt an der Quelle abgefüllt, enthält es viele wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente. Vielen Heilwässern wird zwar aus optischen und aus geschmacklichen Gründen Eisen entzogen, ansonsten wird das Wasser aber nicht behandelt oder verändert.

Damit sich ein Wasser Heilwasser nennen darf, muss es nicht nur Mineralstoffe und Spurenelemente in einer bestimmten Menge enthalten. Stattdessen muss die Zusammensetzung nachweislich eine vorbeugende oder heilende Wirkung haben. Strenge gesetzliche Kriterien, umfangreiche Kontrollen und amtliche Bestätigungen stellen dies sicher.

·         Tafelwasser ist kein natürliches, sondern ein industriell hergestelltes Produkt. Die Basis bildet Trinkwasser, das mit Meerwasser, Mineralsalzen und anderen Zusatzstoffen angereichert wird. Die verwendeten Zutaten müssen immer auf dem Etikett genannt sein.

Neben diesen im Handel erhältlichen Wassersorten gibt es noch das Leitungswasser.

In Deutschland unterliegt das Leitungswasser, das aus Oberflächen-, Grund- und Rohwasser hergestellt wird, strengen Kontrollen. Außerdem werden verschiedene chemische Stoffe hinzugefügt, die die Hygiene und die Trinkwasserqualität sicherstellen. Leitungswasser kann deshalb bedenkenlos getrunken werden. Allerdings wird die Einhaltung der vorgeschriebenen Normwerte nur bis zur Abnahmestelle des Verbrauchers, also bis zum Wasseranschluss im Haus, garantiert.

Wer Leitungswasser trinken möchte, sollte deshalb darauf achten, dass die Wasserleitungen nicht veraltet, verschmutzt oder verkalkt sind. Gleiches gilt für den Wasserhahn.   

Welche Tipps gibt es rund ums Wassertrinken?

Wie eingangs erwähnt, ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Aber was ist ausreichend? Eine pauschale Antwort darauf, wie viel Wasser oder Flüssigkeit jeder täglich zu sich nehmen sollte, gibt es letztlich nicht. Der Flüssigkeitsbedarf hängt nämlich von vielen verschiedenen Faktoren ab, unter anderem dem Alter, der Aktivität und den Temperaturen. Als grobe Orientierungshilfe gilt aber, dass jeder über den Tag verteilt zwischen 1,5 und 2,5 Liter trinken sollte.

Als nächstes stellt sich die Frage, ob Wasser mit Kohlensäure oder stilles Wasser die bessere Wahl ist. Von stillem Wasser können viele größere Mengen trinken, ohne sich voll zu fühlen und aufstoßen zu müssen. Wasser mit Kohlensäure wiederum fördert die Durchblutung der Magenschleimhaut und sorgt so für eine bessere Aufnahme der Nährstoffe.

Außerdem bewirkt die Kohlensäure, dass das Wasser länger frisch bleibt. Letztlich bleibt es aber eine Geschmacksfrage, ob es Wasser mit oder ohne Kohlensäure sein soll. Was die Frische angeht, sind übrigens Glasflaschen klar im Vorteil. PET-Flaschen können im Laufe der Zeit nämlich Fremdstoffe an das Wasser abgeben.

Da PET-Flaschen zudem in aller Regel durchsichtig sind, ist das Wasser eher Sonnenlicht und Wärme ausgesetzt. Sie können den Mineralstoffgehalt beeinflussen und die Keimbildung fördern. Generell sollte Wasser deshalb dunkel, kühl und nicht zu lange gelagert werden. 

Was sind Near-Water-Getränke?

Vor nicht allzu langer Zeit haben die sogenannten Near-Water-Getränke die Regale erobert. Hierbei handelt es sich um Durstlöscher aus Wasser, das mit Pflanzenextrakten, Heilkräutern und anderen Inhaltsstoffen angereichert ist. So gesund wie die Werbebotschaften klingen, sind Near-Water-Getränke aber meistens nicht. Die Basis bildet nämlich meist kein wertvolles Mineralwasser, sondern stattdessen einfaches Tafelwasser mit oder ohne zugesetzter Kohlensäure.

Die gesunden, natürlichen Zutaten werden üblicherweise in einer so geringen Menge hinzugefügt, dass sie keine nennenswerte Wirkung haben. Den weitaus größeren Anteil machen stattdessen künstliche Aromen, Farbstoffe, Fruchtzucker und andere Zusätze aus.

Sie sorgen für das ansprechende Aussehen und den guten, intensiven Geschmack, sind aber nicht unbedingt gesund und bringen außerdem Kalorien mit sich. Die bessere und auch kostengünstigere Alternative sind deshalb Schorlen aus natürlichen Säften und Mineralwasser.

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