Tipps zu effektiven Bleaching Methoden

Infos und Tipps zu den effektivsten Methoden fürs Bleaching der Zähne 

Zu einem strahlenden Lächeln gehören gesunde, gepflegte, weiße Zähne unbedingt dazu. Nun haben aber nicht alle Menschen von Natur aus strahlend weiße Zähne und unterschiedliche Genussmittel wie beispielsweise Kaffee, Tee, Rotwein oder Zigaretten können zusätzlich unschöne Verfärbungen hinterlassen.

Abhilfe verspricht das sogenannte Bleaching, also das Bleichen oder Aufhellen der Zähne.

Hinter dem Begriff Bleaching verbergen sich verschiedene Methoden, wobei grundsätzlich zwischen zwei Varianten unterschieden wird. Beim In-Office-Bleaching handelt es sich um professionelle Anwendungen, die beim Zahnarzt und in Kosmetikstudios angeboten werden.

Das Homebleaching hingegen erfolgt mithilfe von Gelen, Pasten oder Strips in Eigenregie. Während die Zähne beim professionellen Bleaching um bis zu neun Nuancen aufgehellt werden können, werden die Zähne bei Anwendungen zu Hause meist nur um zwei bis drei Nuancen heller.

Generell ist das Bleaching unbedenklich, allerdings wird meist Wasserstoffperoxid als Bleichmittel verwendet. In zu hoher Konzentration kann dies den Zahnschmelz angreifen, weshalb die Zähne insgesamt nicht zu oft gebleicht werden sollten. Zudem kann es bei empfindlichen Zähnen kurzzeitig zu leichten Schmerzen kommen. 

Wer nun auch gerne hellere und weißere Zähne haben möchte, findet in der folgenden Übersicht die wichtigsten Infos und Tipps zu den effektivsten Methoden fürs Bleaching der Zähne:

1.) 

Das In-Office-Bleaching ist eine Behandlungsmethode, die sehr schnell zu weißerem Zähnen führt. Aus diesem Grund wird die Methode teils auch als Power Bleaching bezeichnet. Angeboten wird das Verfahren von Zahnärzten und einigen Kosmetikstudios. Vor dem Bleichen werden die Zähne, sofern notwendig, professionell gereinigt. Anschließend wird ein Bleich-Gel auf die Zähne und eine Paste zwischen die Zähne und das Zahnfleisch aufgetragen.

Die Paste schützt das Zahnfleisch und das Ergebnis ist nach etwa 30 bis 45 Minuten sichtbar. Da das Bleich-Gel etwa 35 Prozent Wasserstoffperoxid enthält, werden die Zähne um bis zu neun Nuancen aufgehellt.

Vorteilhaft an dieser Methode ist, dass sie nur wenig Zeit in Anspruch nimmt und das Ergebnis bis zu zwei Jahre lang anhält. Nachteilig sind die recht hohen Kosten. 

  

2.)

Das Bleaching mit UV-Licht ähnelt im Prinzip dem In-Office-Bleaching. Auch hier werden die Zähne gereinigt und mithilfe von einem speziellen Bleich-Gel aufgehellt. Der Unterschied besteht darin, dass zusätzlich mit UV-Licht gearbeitet wird.

Durch das UV-Licht wird die Wirkung des Bleich-Gels intensiviert, so dass die Einwirkzeit noch etwas kürzer ist. 

3.)

Das Hybrid Bleaching kombiniert das In-Office- und das Homebleaching miteinander. Die erste Sitzung findet beim Zahnarzt statt und dadurch ist sichergestellt, dass es keine Flecken oder unregelmäßigen Farbergebnisse gibt.

Nach der zahnärztlichen Behandlung folgen weitere Anwendungen mit speziellen Produkten, die aber zu Hause und selbst durchgeführt werden. Dadurch ist die Methode dann auch nicht ganz so teuer wie ein professionelles Bleaching, das vollständig in der Zahnarztpraxis oder im Kosmetiksalon stattfindet. 

4.)

Das Laser Whitening gehört zu den effektivsten Methoden überhaupt. Vor der Behandlung werden die Zähne professionell gereinigt und zum Schutz des Zahnfleisches wird ein spezieller Kunststoff aufgetragen. Anschließend kommt der Laser zum Einsatz, der die Farbmoleküle spaltet, die für die Zahnverfärbungen verantwortlich sind.

Die Farbmoleküle werden dann mit einem reinigenden Gel entfernt, zudem werden die Zähne in den folgenden zehn Tagen durch ein weiteres Gel gepflegt. Die eigentliche Behandlung dauert etwa anderthalb Stunden, das Ergebnis hält viele Jahre lang an.

Ein großer Vorteil ist außerdem, dass die Methode den Zahnschmelz nicht angreift und sich daher auch für sehr empfindliche Zähne eignet.   

5.)

Beim Homebleaching haben sich insbesondere zwei Methoden besonders bewährt, nämlich zum einen das Bleaching mit Strips und zum anderen das Bleaching mit Gelen. Strips zum Bleichen der Zähne enthalten Wasserstoffperoxid als Bleichmittel und sind verhältnismäßig preisgünstig in Drogerien zu haben. Im Unterschied zu vielen anderen Methoden werden die Zähne vor der Anwendung nicht gereinigt, weil die Strips so besser haften.

Im Zuge der Anwendung werden die Strips zweimal pro Tag auf die Zähne gelegt, leicht angedrückt und verbleiben dort für eine halbe Stunde. Dann werden die Strips entfernt und der Mund ausgespült. Bleich-Gele für zu Hause gibt es in zwei Ausführungen. Zum einen gibt es Produkte, bei denen zuerst eine Schiene erstellt wird. Das Gel wird dann auf die Schiene oder direkt auf die Zähne aufgetragen.

Durch die Schiene ist sichergestellt, dass das Gel nur auf den Zähnen, aber nicht auf dem Zahnfleisch landet. Die Anwendung dauert sieben bis zehn Tage lang, getragen wird die Schiene immer nachts. Zum anderen gibt es Gele, die auf die Zähne aufgepinselt werden. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wird das Gel dann mit Zahnpasta und Zahnbürste entfernt.

Um zu verhindern, dass das Zahnfleisch angegriffen wird, ist aber ein vorsichtiger Auftrag des Gels sehr wichtig. 

   

6.)

Neben den professionellen Methoden und den speziellen Produkten für den Hausgebrauch gibt es auch einige Hausmittel, durch die die Zähne aufgehellt werden können. Leichte Verfärbungen auf der Zahnoberfläche lösen sich, wenn die Zähne mit körnigem Salz oder Natron geputzt werden. Daneben kann Backpulver die Basis für eine zahnaufhellende Paste bilden.

Dazu wird Backpulver mit Wasser zu einer Paste verrührt, die dann wie Zahnpasta verwendet wird. Der Effekt kann noch verstärkt werden, wenn das Wasser teilweise oder vollständig durch Zitronensaft ersetzt wird.

Generell hellen die Hausmittel die Zähne aber nur geringfügig und vorübergehend auf, zudem sollten diese Methoden nicht zu häufig eingesetzt werden. Klarer Vorteil ist jedoch der unschlagbar günstige Preis.

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