Hormon-Yoga als Jungbrunnen

Hormon-Yoga als Jungbrunnen und Wellnesstipp 

Als Erfinderin des Hormon-Yoga gilt Dinah Rodrigues, eine Psychologin und Yoga-Lehrerin aus Brasilien. Eigentlich entwickelte sie die Übungen, um auf diese Weise Wechseljahresbeschwerden zu behandeln.

Mittlerweile ist jedoch belegt, dass die Kombination aus verschiedenen Yoga-Traditionen, tibetischen Energietechniken und intensiven Atemübungen bewirkt, dass die Hormonproduktion in der Schilddrüse und in den Eierstöcken wieder angeregt wird. 

Insofern wird Hormon-Yoga vor allem für Frauen ab 35 und in der Menopause empfohlen, aber auch bei beispielsweise starken Menstruationsbeschwerden, Kinderwunsch und generell, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen, erweist sich Hormon-Yoga als hilfreiches Mittel.

Während einer Schwangerschaft, bei bestehenden Schilddrüsenerkrankungen sowie bei hormonell bedingten Krankheiten ist Hormon-Yoga allerdings nicht geeignet.

Beim Hormon-Yoga gibt es drei wichtige Atemtechniken:

Bhastrika bezeichnet das kraftvolle, tiefe Einatmen in den Bauch, wodurch die Eierstöcke massiert werden. Beim Ausatmen wird der Bauch eingezogen, der Brustkorb bewegt sich nicht.

Mulabandhs meint das Anspannen der Muskulatur im Genitalbereich, um auf diese Weise die Energie der Wirbelsäule anzuregen.

Beim Ujjayi wird der Luftstrom beim Ein- und Ausatmen gehemmt, indem die Halsmuskulatur angespannt und die Kehle damit etwas verengt wird.

 

Anleitung:

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Um den Hormonfluss anzuregen, setzt man sich mit geradem Rücken in den Schneidersitz. Man konzentriert sich auf die Nasenspitze, atmet ein, hält die Luft an und zieht den Bauch ein, das Kinn zeigt auf das Brustbein.

Man spannt die Genitalmuskulatur an, atmet in den Bauch ein und verbleibt einige Sekunden in dieser Position, während man sich dabei auf die Schilddrüse konzentriert. Danach legt man den Kopf in den Nacken und atmet langsam aus. Diese Übung wird sieben Mal wiederholt.

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Für neue Energie wird die folgende Übung durchgeführt. Man setzt sich auf die Fersen, streckt die Arme nach vorne, streckt das linke Bein nach hinten und legt die Stirn auf den Boden.

Dann atmet man sieben Mal kräftig in den Bauch ein, hält die Luft an, presst die Zungenspitze an den Gaumen und konzentriert sich auf die Nase. Dann spannt man die Genitalmuskulatur an und atmet aus, wobei man an den rechten Eierstock denkt. Diese Übung wird zwei weitere Male wiederholt, dann wird die Seite gewechselt.

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Bei einer weiteren Übung, die für Gleichgewicht sorgt, legt man sich auf den Rücken, die Hände liegen unter dem Po mit den Handflächen nach unten auf dem Boden. Nun werden die Beine nach oben gestreckt und abwechselnd nach unten geklappt, begleitet von einem Kick auf den Po.

Das linke Bein klappt beim Einatmen nach unten, das rechte Bein beim Ausatmen. Insgesamt wird sieben Mal kraftvoll in den Bauch eingeatmet, die Luft angehalten, die Muskulatur angespannt und dann ausgeatmet. Danach wird die Übung wiederholt, diesmal aber seitenverkehrt.

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Für einen straffen Teint drückt man die Oberschenkel auf dem Rücken liegend gegen den Bauch. Nun wird sieben Mal eingeatmet, ohne dabei die Beine zu bewegen, die Luft angehalten und die Muskulatur angespannt.

Beim Ausatmen zieht man den Bauch ein und lenkt die Energie auf Haut und Haare.

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