Übersicht und Infos zum Fasten

Infos und Übersicht rund ums Fasten 

Das Fasten gehört zu den ältesten Mitteln, um den Körper von altem, überflüssigem Ballast zu befreien und Platz für neue Energien zu schaffen.

Wie nahezu alle Anwendungen aus dem Wellness- und Therapiebereich umfasst auch das Fasten sowohl den Körper als auch den Geist, was bedeutet, dass nicht nur der Körper von innen heraus gereinigt werden soll, sondern auch die Psyche.

Im ersten Moment scheint aber gerade dieser Punkt widersprüchlich, denn man sollte annehmen, dass eine Zeit ohne Nahrungsaufnahme zu permanentem Hungergefühl und somit eher zu Stress und schlechter Laune führt.    

Allerdings ist dies beim Fasten nicht der Fall, was hauptsächlich daran liegt, dass der Körper auf das Fasten vorbereitet wird und sich nach kurzer Zeit darauf einstellt.

Ein positiver Nebeneffekt vom Fasten ist, dass nebenher das eine oder andere Pfund purzelt. Allerdings ist das Fasten keine Methode, um abzunehmen und sollte auch nicht aus diesem Grund, sondern wirklich ausschließlich zur Reinigung und Entgiftung des Körpers durchgeführt werden.

Hier nun eine Übersicht zum Ablauf einer Fastenkur
sowie alle wichtigen Infos rund ums Fasten:

•        Der Ablauf.

Eine Fastenkur beginnt immer mit zwei Tagen, die den Körper auf das Fasten vorbereiten und auch als Entlastungstage bezeichnet werden. Während dieser zwei Tage wird hauptsächlich Obst, Gemüse, Reis und andere leichte Kost gegessen, zudem wird der Darm mit Glaubersalz oder Einläufen geleert. Danach beginnt die eigentliche Fastenkur, die ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als sieben Tage andauern sollte.

Während der Fastenkur besteht die Nahrung ausschließlich aus Flüssigkeiten wie Wasser, Brühe, Tee mit Honig sowie Obst- und Gemüsesäften. Wichtig ist, viel zu trinken, idealerweise drei Liter Wasser oder Kräutertee täglich. Nach der Fastenkur folgen die sogenannten Aufbautage. Diese gewöhnen den Körper wieder an feste Nahrung, weshalb kleinere Mengen leichter Kost gegessen werden sollten, wobei die Menge dann allmählich gesteigert wird.

•        Die Funktion.

In den ersten 24 Stunden ohne feste Nahrung verbrennt der Körper den Blutzucker vollständig. Deshalb kann es am zweiten Tag zu einer kurzen Fastenkrise kommen, die sich durch Kopfschmerzen, Blähungen oder Schwindel bemerkbar machen kann.

Auslöser für die Krise sind Stresshormone, die der Körper aufgrund des verbrannten Blutzuckers ausschüttet. Als Gegenreaktion darauf schüttet das Gehirn allerdings das Glückshormon Serotonin aus. Dieses bewirkt zum einen, dass sich Gelassenheit und ein allgemeines Wohlbefinden einstellen und zum anderen, dass der Stoffwechsel, die Leber und die Verdauungsorgane langsamer arbeiten und dadurch den Körper entlasten.

•        Die Wirkung.

Fasten bewirkt, dass der Körper sich selbst reinigen kann und Giftstoffe sowie Unnötiges ausscheidet. Zeitgleich wird dem Fasten eine positive Wirkung bei Ängsten und Depressionen nachgesagt, weil neue Energien freigesetzt werden.

Hinzu kommt eine Sensibilisierung, was bedeutet, dass Nahrung nach dem Fasten bewusster und intensiver gerochen und geschmeckt wird.

   

 •        Fasten kann jeder gesunde Mensch ohne ärztliche Aufsicht eine Woche lang.

Dennoch ist es ratsam, vorab einen Mediziner zu fragen. Daneben können auch Menschen fasten, die regelmäßig Medikamente einnehmen sowie Diabetiker und Herzkranke, allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht.

Nicht geeignet ist eine Fastenkur für Kinder, Schwangere und Stillende, Essgestörte sowie Personen, die an Krebs sowie Leber-, Schilddrüsen-, Nieren- oder Bauchspeicheldrüsenkrankheiten leiden.

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