Was tun bei Haarausfall?

Was tun bei Haarausfall? 

Durchschnittlich ist ein Haar nur 0,071 Millimeter dick und besteht aus Keratinzellen. Ist das Haar gesund, wächst es etwa drei bis fünf Jahre lang jeden Tag um 0,35 Millimeter. Nach der Wachstumsphase legt das Haar eine dreimonatige Ruhephase ein und danach fällt es aus.

Nach weiteren drei bis vier Monaten beginnt die Haarwurzel, die das alte Haar abgestoßen hat, mit der Bildung eines neuen Haares.

Es ist völlig also normal, wenn jeden Tag bis zu 100 Haare ausfallen. Fallen jedoch deutlich mehr Haare aus, wird von Haarausfall gesprochen. Dieser kann unterschiedliche Ursachen haben, ist in den meisten Fällen jedoch gut in den Griff zu bekommen. 

Hierzu dazu alle Infos und Tipps:

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Haarausfall kann saisonal bedingt sein. Wie Studien belegen, fallen im Frühling und im Herbst mehr Haare aus, etwa vergleichbar mit dem Fellwechsel bei Tieren.

Typische Ursachen beim Menschen sind Vitaminmangel und eine veränderte Durchblutung. Wichtig ist daher, die Haarwurzel mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, was mithilfe dem Eiweiß in Fleisch, den Vitaminen in Obst und Gemüse sowie den Mineralstoffen in Getreide recht gut möglich ist.

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Plötzlicher Haarausfall kann sich in einem Absinken des Östrogenspiegels begründen. Häufig ist dies nach einer Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder auch nach dem Absetzen der Antibabypille der Fall.

Im Grunde müssen hier keine besonderen Maßnahmen getroffen werden, denn in aller Regel normalisiert sich der Haarverlust wieder nach einiger Zeit ganz von alleine.

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Vor allem Frauen, die mir glatzköpfigen Männern verwandt sind, sind öfter von dem sogenannten hormonell bedingten Haarausfall betroffen. Verursacher ist eine angeborene Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber Testosteron, das auch von Frauen gebildet wird.

Bei Frauen führt der Haarausfall allerdings nur äußerst selten zu einer vollständigen Glatze, meistens ist nur der Oberkopf betroffen. Abhilfe schaffen hier Haartinkturen mit den Wirkstoffen Hirse und Traubensilberkerze, zudem hilft auch die Antibabypille. 

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Von diffusem Haarausfall wird gesprochen, wenn der Haarausfall nicht auf eine Stelle begrenzt werden kann und kein eigenes Krankheitsbild, sondern vielmehr Symptom einer anderen Ursache ist. Entzündungen, Giftstoffe, Mangelerscheinungen, Störungen des Immunsystems, ein zu hoher Vitamin A-Anteil, diverse Hautkrankheiten, eine Schilddrüsenunterfunktion oder auch Stress kommen dabei als mögliche Ursachen in Frage.

Hier kommt es vor allem darauf an, dass die eigentliche Ursache erkannt und behandelt wird, denn dann reguliert sich auch der Haarausfall. Unterstützend können Einreibungen mit Baldrian oder Brennnessel und Massagen mit Klettenwurzelöl eingesetzt werden, zudem fördern Gelatine sowie Vitamin H den Haarwuchs.

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Weshalb es zu kreisrundem Haarausfall kommt, der meist mit centgroßen Flächen beginnt, die sich allmählich in Ovalen oder Kreisen ausbreiten, ist nicht bekannt.

Üblicherweise wird kreisrunder Haarausfall mit Kortison, Zink oder durchblutungsfördernden DCP-Tinkturen behandelt, die Erfolgsquote liegt bei 33 Prozent.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

Thema: Tipps und Infos bei Haarausfall

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