Deo-Stick selber machen – so geht’s

Deo-Stick selber machen – so geht’s

Verschwitzt riechen, möchte vermutlich niemand gerne. Und es sorgt für ein gutes Gefühl, wenn die Möglichkeit besteht, sich auch zwischendurch frisch zu machen. Schnelle und wirksame Hilfe verspricht dann ein Deo.

Deo-Stick selber machen - so geht's

Nun möchten aber viele nicht mehr so gerne auf Deos aus dem Handel zurückgreifen. Denn es wird immer wieder davon berichtet, dass die Produkte schädliche Inhaltsstoffe wie Aluminium oder Mikroplastik enthalten können.

Also muss eine Alternative her. Und die lautet: Selbermachen!

Die Zutaten für den Deo-Stick

  • 40 Gramm Kokosöl in Bio-Qualität
  • ½ Teelöffel Natron
  • 6 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Die Zutaten ergeben einen etwa 45 ml Deo-Stick.

Als weitere Werkzeuge und Hilfsmittel werden eine Küchenwaage, eine Schüssel, ein Rührgefäß und ein Löffel benötigt. Außerdem kommen ein Kühlkissen oder Eiswürfel zum Einsatz. Daneben werden eine kleine Spachtel oder ein Messer und eine größere oder mehrere kleinere, leere Hüllen für den Deo-Stick benötigt.

Ein Wort zu den Zutaten

Das Rezept ist eine Art Grundrezept. Die Basis für das Deo bildet Kokosöl. Kokosöl ist reich an Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien. Es wirkt antibakteriell, hemmt Entzündungen und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Zudem verträgt selbst empfindliche Haut Kokosöl gut.

Und weil Kokosöl lange haltbar ist, kommt das Deo ohne Konservierungsstoffe aus. Für einen Deo-Stick ist Kokosöl aber auch deshalb sehr gut geeignet, weil es schon bei 24 Grad Celsius schmilzt und sich folglich gut auftragen lässt.

Natron hat eine basische Wirkung und neutralisiert Substanzen wie Butter- und Ameisensäure, die im Schweiß vorhanden sind. Als Abbauprodukte sind sie für den unangenehmen Schweißgeruch verantwortlich. Da durch das Deo ein ganz feiner Natronfilm auf der Haut zurückbleibt, wird auch weiterer Schweiß zuverlässig gebunden.

Lavendelöl hat eine ganze Reihe an hilfreichen Eigenschaften. So wirkt es Bakterien, Viren und Pilzen entgegen, hemmt Entzündungen, beruhigt gestresste Haut und pflegt sie. Außerdem hat Lavendelöl einen sanften und angenehmen Duft. Wer den Duft von Lavendel nicht mag, kann stattdessen zu Salbeiöl greifen.

Salbeiöl wirkt ebenfalls Bakterien, Pilzen und Entzündungen entgegen. Außerdem sorgt Salbeiöl dafür, dass sich die Poren der Haut zusammenziehen. Und Salbeiöl enthält Substanzen, die die Schweißproduktion hemmen.

Wer sich weder mit Lavendel- noch mit Salbeiöl anfreunden kann, kann selbstverständlich auch sein bevorzugtes ätherisches Öl verwenden. Wichtig ist nur, ein hochwertiges Duftöl zu verarbeiten, das hautverträglich ist. Optimal ist ein Öl, das sogar für den Verzehr geeignet ist. Duftöle wiederum, die zum Beispiel für Duftlampen gedacht sind, sollten nicht mit der Haut in Kontakt kommen und deshalb auf keinen Fall für das Deo verwendet werden.

Deo-Stick selber machen – so geht’s

Die Herstellung eines Deo-Sticks ist eigentlich sehr einfach, erfordert aber ein bisschen Geduld.

Liegen alle Zutaten und Utensilien bereit, kann es losgehen:

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  • Zuerst werden mit der Küchenwaage 40 Gramm Kokosöl abgewogen und in ein Gefäß gegeben. Bei dem Gefäß kann es sich um ein normales Glas oder einen Becher handeln.
  • Anschließend wird etwa ein Liter Wasser aufgekocht und für ein Wasserbad in eine Schüssel geschüttet. Am schnellsten geht das mit dem Wasserkocher. Wer keinen Wasserkocher hat, kann das Wasser natürlich auch ganz normal im Topf erhitzen und anschließend im Topf lassen.
  • Nun wird das Gefäß mit dem Kokosöl in das heiße Wasserbad gestellt. Darin bleibt es solange, bis das Kokosöl flüssig ist.
  • In das geschmolzene Öl wird dann das Natron gegeben und eingerührt. Bei einem leichten bis normalen Körpergeruch reicht ein halber Teelöffel aus. Wer dazu neigt, stark zu schwitzen, kann die Natronmenge auf bis zu einen Teelöffel erhöhen.
  • In die Kokosöl-Natron-Mischung wird jetzt noch das Duftöl getropft und untergerührt.
  • Dann wird das Gefäß auf ein Kühlkissen gestellt. Wer kein Kühlkissen hat, kann auch ein paar Eiswürfel zusammen mit etwas kaltem Wasser in eine Schüssel geben und das Gefäß dort hineinstellen. Die Mischung muss nämlich abkühlen und beim Abkühlen ständig gerührt werden. Durch das Kühlkissen oder die Eiswürfel kühlt die Mischung schneller herunter. Das Natron löst sich nicht auf, sondern bleibt als Pulver enthalten. Würde die Mischung nicht durchgerührt werden, würde sich das Natron auf dem Boden absetzen. Deshalb muss solange gerührt werden, bis das flüssige Kokosöl anfängt, zu stocken.
  • Wenn das Kokosöl allmählicher wieder fester wird, wird die Mischung mit einer kleinen Spachtel oder einem Messer in die leere Deo-Stick-Hülle gefüllt. Darin kann der Stick dann vollständig abkühlen und aushärten. Danach ist er der selbstgemachte Deo-Stick einsatzbereit!

Wie schon erwähnt, wird Kokosöl bei 24 Grad Celsius flüssig. Beim Auftragen des Deos auf die Haut ist das sehr praktisch. Im Sommer kann der Stick dadurch aber weich werden. An heißen Tagen ist es deshalb ratsam, ihn im Kühlschrank aufzubewahren.

Ist der selbstgemachte Deo-Stick aufgebraucht, muss die Hülle nicht entsorgt werden. Vielmehr lässt sie sich wiederverwenden. Dafür wird sie gründlich ausgewaschen und vor dem nächsten Befüllen mit kochendem Wasser übergossen. Dadurch werden mögliche Keime abgetötet und die Hülle ist wieder wie neu.

Und noch ein letzter Tipp:

Das selbstgemachte Deo hat nur einen ganz sanften Duft nach Kokosöl und eine leichte Lavendel- oder Salbeinote. Soll der Duft intensiver werden, können einfach ein paar Spritzer des Lieblingsparfüms in die Mischung gegeben werden.

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