DIY-Kosmetik mit Rosen – 3 Ideen

DIY-Kosmetik mit Rosen – 3 Ideen

Rosen sind edel, sehen wunderschön aus und verströmen einen herrlichen Duft. Kein Wunder also, dass Rosen zu den beliebtesten Blumen gehören und sehr gerne verschenkt werden. Doch es muss nicht immer nur ein Rosenstrauß sein.

Kosmetik mit Rosen

Mit Rosenblättern lässt sich nämlich auch tolle DIY-Kosmetik herstellen. Drei Ideen dafür stellen wir in diesem Beitrag vor. In einer hübschen Schachtel verpackt, ist so ein individuelles Wohlfühl-Geschenk zur Hand.

 

Ein Wort zu den Rosen

Für Kosmetik- und Pflegeprodukte können sowohl frische als auch getrocknete Duftrosen verwendet werden. Wichtig ist nur, dass die Rosen weder gespritzt noch anderweitig chemisch behandelt sind. Schließlich sollen die Produkte keine allergischen Reaktionen hervorrufen.

Rosen aus dem Supermarkt sind deshalb nicht geeignet. Vielleicht kann der Florist Rosen in Bio-Qualität besorgen. Ansonsten sind Rosen für Kosmetikzwecke in Onlineshops und teilweise auch in gut sortierten Reformhäusern und Bioläden erhältlich.

 

  1. Idee: Rosenöl

Das Rosenöl ist Pflegeprodukt und Parfüm in einem. Denn das Öl spendet der Haut Pflegestoffe und Feuchtigkeit, wodurch sie zart und weich wird. Für den schönen Duft sorgen die Rosenblätter. Hergestellt wird das Rosenöl mit folgenden Zutaten und Hilfsmitteln:

  • 150 ml Mandelöl
  • 1 gute Handvoll getrocknete Rosenblätter
  • 1 ganze Rosenblüte als Deko nach Wunsch
  • 1 kleine Glasflasche, am besten mit Pipette
  • Topf, Schüssel und Sieb

Für das duftende Rosenöl werden die getrockneten Rosenblätter zusammen mit dem Mandelöl in eine Schüssel gegeben. Anschließend wird die Schüssel in einen Topf mit Wasser gestellt. In diesem Wasserbad muss das Öl nun zwei Stunden lang ziehen. Das Wasser sollte dabei heiß sein, aber nicht kochen. Es reicht deshalb aus, wenn der Topf bei niedriger Flamme auf dem Herd steht. Wichtig ist außerdem, darauf zu achten, dass kein Wasser ins Öl gelangt.

Zwei Stunden reichen aus. Es macht aber nichts, wenn die Blüten länger im Öl bleiben. Dadurch riecht das Öl nur etwas intensiver. Danach wird das Öl durch ein Sieb geschüttet und in ein kleines Fläschchen eingefüllt. Wer möchte, kann zuvor eine ganze Rosenblüte als Deko in die Flasche geben. Gut verschlossen und an einem eher dunklen Ort hält sich das Rosenöl mehrere Wochen lang.

 

  1. Idee: Körperpeeling mit Rosenduft

Für ein Peeling, das herrlich nach Rosen duftet, werden nur wenigen Zutaten gebraucht. Gleichzeitig ist das Peeling in wenigen Minuten fertig. Und weil es Mandelöl enthält, ist es nicht nur sanft zur Haut, sondern versorgt sie auch gleich mit wertvollen Inhaltsstoffen. Selbst wenn die Haut empfindlicher ist, sollte sie mit dem selbstgemachten Körperpeeling zurechtkommen. Benötigt werden:

  • 1 Kaffeetasse Zucker (oder Salz)
  • ½ Kaffeetasse Mandelöl
  • 1 gute Handvoll frische oder getrocknete Rosenblätter
  • 1 Schraub- oder Bügelglas
  • Mixer

Für das Peeling werden der Zucker, das Mandelöl und die Rosenblätter in den Mixer gegeben. Anschließend werden die drei Zutaten solange durchgemixt, bis die Rosenblätter gleichmäßig zerkleinert sind und die Zutaten gut miteinander vermischt sind. Und das war‘s auch schon! Das Peeling muss jetzt nur noch in ein sauberes und verschließbares Glas umgefüllt werden.

Für die Anwendung wird etwas Peeling genommen und sanft über den Körper gerieben. Der Zucker wirkt wie ein feines Schleifmittel, das abgestorbene Hautschüppchen löst. Abgespült wird das Peeling ganz normal unter der Dusche.

 

  1. Idee: Badekugeln mit Rosen

Nach einem langen, anstrengenden Tag in warmem, herrlich duftendem Badewasser entspannen – was gibt es Schöneres? Vor allem, wenn der Badezusatz auch noch selbst gemacht ist? Badekugeln, die das Wasser sprudeln lassen und die Haut pflegen, sind als Geschenk genauso beliebt wie für den Eigengebrauch. Und sie lassen sich ganz einfach selber machen. Benötigt werden dafür:

  • 200 g Natron
  • 100 g Zitronensäure in Pulverform
  • 50 g Speisestärke
  • 65 g Sheabutter, Kakaobutter oder Kokosfett (Kokosfett ist die kostengünstige Möglichkeit. Shea- und Kakaobutter sind etwas teurer, riechen aber schöner.)
  • 1 gute Handvoll getrocknete Rosenblätter
  • etwas Rosenseife oder Rosenbadeschaum nach Wunsch
  • Muffinförmchen aus Papier als Verpackung
  • Schüssel, Topf, Einweghandschuhe und Backpapier

Zuerst werden Natron, Zitronensäure und Stärke in eine Schüssel gegeben und gut miteinander vermischt. Dann werden die Rosenblätter zerkleinert und dazugegeben. Als nächstes wird das Fett in einem kleinen Topf bei geringer Temperatur langsam erwärmt, bis es flüssig ist. Das flüssige Fett wird anschließend zu den trockenen Zutaten in die Schüssel gegossen. Wer möchte, kann jetzt noch einen Schuss Badeschaum oder Seife mit Rosenduft dazutun.

Nachdem die Handschuhe übergezogen sind, werden die Zutaten gut durchgeknetet, bis eine homogene Masse entstanden ist. Von der Masse werden dann nacheinander Portionen abgenommen und zu Kugeln geformt. Die Zutaten reichen für vier große, sechs mittlere oder acht kleine Badekugeln aus.

Wichtig beim Formen ist nur, die Masse fest zusammenzudrücken, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden und die Kugeln nach dem Trocknen nicht auseinanderfallen. Die fertigen Badekugeln werden dann auf ein Backpapier gelegt. Hier sollten sie zwei, drei Tage durchtrocknen. Anschließend können sie in die Muffinförmchen gesetzt werden.

Kleiner Extra-Tipp:

Nicht jeder hat eine Badewanne. Doch auch wer keine Badewanne hat, muss nicht auf das sprudelnde Duftbad verzichten. Werden die Badekugeln kleiner geformt, eignen sie sich nämlich prima für ein Fußbad.

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Veröffentlicht von

Redakteure

Sabine Scheuerhagen, 52 Jahre, Inhaberin eines Beauty- Salons, Karina Michewski, 38 Jahre, Drogistin und Laura Bochte, 35 Jahre Beauty- und Wellnessfachkraft schreiben hier Wissenswertes, Anleitungen und Ratgeber zum Thema Kosmetik, Gesundheit und Wellness.

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