Was hilft bei trockener Haut -7 Fragen

Was hilft bei trockener Haut -7 Fragen

Die Haut spannt, juckt, ist spröde und rissig. Es fühlt sich fast so an, als wäre die Haut für die Körperstellen, die sie abdeckt, irgendwie eine Nummer zu klein: Viele kennen das Problem mit trockener Haut.

Was hilft bei trockener Haut -7 Fragen

Die Kosmetikindustrie hält eine breite Palette an verschiedensten Produkte bereit, die die Haut mit Feuchtigkeit und Fett versorgen, sie weich und geschmeidig machen und ihr zu einem frischen, rosigen Aussehen verhelfen sollen.

Nur: Wie gut sind die Produkte? Und welche Pflege braucht trockene Haut wirklich? Wir beantworten sieben Fragen dazu, was bei trockener Haut hilft.

  1. Warum ist die Haut im Winter empfindlicher als im Sommer?

Je kälter es ist, desto weniger Fett produzieren die Talgdrüsen. Die verminderte Fettproduktion hat zur Folge, dass der natürliche Säureschutzmantel der Haut zunehmend schwächer wird und gleichzeitig die Feuchtigkeit leichter entweichen kann. Die trockene Heizungsluft entzieht der Haut noch zusätzlich Feuchtigkeit. Im Ergebnis spannt die Haut, manchmal wird sie sogar rissig.

Abhilfe schaffen Wirkstoffe wie Panthenol und Allantoin. Sie beruhigen die strapazierte Haut. Urea wiederum hilft der Haut, die Feuchtigkeit zu speichern. Probiotika und rückfettende Lipide stärken die hauteigene Schutzbarriere.

  1. Ist es sinnvoll, die Seife wegzulassen, um nicht unnötig Fette zu entfernen?

Es ist zwar richtig, dass Seife Fette aus der Haut wäscht. Trotzdem ist es keine gute Idee, komplett auf Waschsubstanzen zu verzichten und nur Wasser zu verwenden.

Denn um Ablagerungen zu entfernen, muss die Haut gründlich gereinigt werden. Sonst lassen Pickel und Mitesser nicht lange auf sich warten. Bei trockener Haut ist es aber besser, die mitunter zu scharfe Seife durch milde Waschsubstanzen wie einen sanften Reinigungsschaum oder ein rückfettendes Duschöl zu ersetzen.

  1. Wie lassen sich trockene Stellen im Gesicht behandeln, ohne Pickel zu riskieren?

Die Gesichtshaut ist recht sensibel und reagiert schnell mit Unreinheiten, wenn sie mit Wirkstoffen überfrachtet wird. Entscheidend ist hier deshalb die richtige Dosis. So reicht es in aller Regel völlig aus, eine erbsengroße Menge Creme im Gesicht zu verteilen. Besteht Bedarf, kann immer noch öfter eine dünne Cremeschicht nachgelegt werden.

Ist es draußen sehr kalt, sollte außerdem eine Creme verwendet werden, die mehr Öl als Wasser enthält. Der Ölanteil bildet eine hauchdünne Schutzschicht auf der Haut, die isoliert, Kälte abwehrt und verhindert, dass die Feuchtigkeit der Haut zu sehr verdunstet.

  1. Was hilft bei trockener, juckender Kopfhaut?

Wenn die Kopfhaut zu trocken ist, macht sich das durch Jucken und teils durch Schuppenbildung bemerkbar. Wichtig ist dann, ein sanftes Shampoo zu verwenden, das das natürliche Gleichgewicht wiederherstellt. Das Shampoo sollte nur milde Tenside und keine Inhaltsstoffe wie Alkohol oder Parfum enthalten. Denn sie könnten die Kopfhaut noch zusätzlich reizen.

Tipp: In akuten Fällen hilft als SOS-Mittel ein mildes, natürliches Öl wie zum Beispiel Mandelöl oder auch herkömmliches Olivenöl, von dem wenige Tropfen sanft in die Kopfhaut einmassiert werden.

  1. Wie werden raue Hände geschmeidiger?

An den Händen gibt es nur wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe. Vor allem die Handrücken sind deshalb buchstäblich dünnhäutige Sensibelchen. Andererseits sind gerade die Hände ständig irgendwelchen Belastungen ausgesetzt, denn sie sind im Dauereinsatz.

Um die Haut nicht noch zusätzlich zu strapazieren und trockene, raue Hände zu vermeiden, hilft eine Pflege in drei Schritten: Zuerst werden die Hände mit einer pH-neutralen Waschlotion gewaschen, danach gut abtrocknet und anschließend gleich eincremt.

Hilfreich ist übrigens eine reichhaltige Handcreme, die die Haut sowohl mit wertvollen Pflegesubstanzen versorgt als auch Keime und Auslöser für Entzündungen in Schach hält.

  1. Sollte auf Lippenpflege besser verzichtet werden, damit die Lippen nicht noch trockener werden?

Der Mythos, dass Pflegeprodukte die Lippen noch zusätzlich austrocknen und bei einem regelmäßigen Gebrauch sogar zu einer Art Abhängigkeit führen können, hält sich tapfer. Es kann zwar passieren, dass bei einem ständigen Nachlegen das Gefühl für die natürliche Trockenheit der Lippen verloren geht.

In der Folge entsteht das Bedürfnis, regelmäßig zur Lippenpflege zu greifen. Das ist dann aber wirklich eine Kopfsache, die Lippen selbst sind gar nicht so trocken oder spröde wie vermutet.

Es spricht also nichts dagegen, die Lippen zu pflegen. Ganz im Gegenteil! Allerdings ist es ratsam, auf Produkte zu verzichten, die Mineralöle enthalten. Denn sie bilden einen undurchlässigen Film, der die natürlichen Reaktionen der Haut ausbremsen kann.

  1. Was gibt es noch für Tipps bei trockener Haut?

Ein wichtiger Tipp lautet: Nicht zu heiß duschen. Warmes Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit, wodurch sie noch mehr austrocknet. Besser ist deshalb, nur lauwarm und auch nicht zu lange zu duschen.

Solange die Heizung läuft, ist es ratsam, eine Schale mit Wasser auf die Heizung zu stellen. Das Wasser verdunstet und erhöht so die Luftfeuchtigkeit im Raum. Das ist nicht nur wohltuend für die trockene Haut, sondern hilft auch den Schleimhäuten und den Augen.

Sind die Füße und die Fußsohlen trocken, hilft eine Pflegekur über Nacht. Dafür werden die Füße vor dem Schlafengehen dick eingecremt und in Socken eingepackt. Über Nacht kann die Creme dann einwirken – und am nächsten Tag sind die Füße weich und geschmeidig.

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