Infos und Tipps rund um Gesichtsdampfbäder

Infos und Tipps rund um Gesichtsdampfbäder

Im Handel gibt es unzählige Reinigungsmittel, Cremes, Salben, Seren und andere Produkte, die bei unreiner Gesichtshaut Hilfe versprechen. Doch manchmal wirken die Produkte einfach nicht (mehr). Und nicht jeder möchte immer zur Chemie greifen. Tatsächlich ist das auch gar nicht notwendig.

Infos und Tipps rund um Gesichtsdampfbäder

Denn es gibt eine simple Methode, um Pickeln und Mitessern zu Leibe zu rücken, die Haut zu pflegen und lästigen Unreinheiten vorzubeugen: ein Dampfbad fürs Gesicht.

Wie das Ganze funktioniert? Hier sind Infos und Tipps rund um Gesichtsdampfbäder!:

Wie Gesichtsdampfbäder wirken

Ein Gesichtsdampfbad ist eine natürliche und zugleich sehr wirksame Möglichkeit, um Unreinheiten loszuwerden und die Haut zu pflegen. Pickel und Mitesser entstehen meist, wenn die Poren mit Talg verstopft sind.

Talg ist ein fetthaltiges Sekret, das der Körper braucht, damit die Haut geschmeidig bleibt. Wird aber zu viel Talg produziert, sind die Poren verschlossen und es bilden sich Hautunreinheiten.

Der heiße Dampf bei einem Gesichtsdampfbad bewirkt, dass die Haut – ähnlich wie in der Sauna – ins Schwitzen kommt. Gleichzeitig öffnen sich die Hautporen und die Talgdrüsen. Überschüssiger Talg, Giftstoffe und Schmutz können dadurch abfließen. Gleichzeitig wird die Haut sanft gereinigt. Und weil die Poren nach dem Dampfbad geöffnet sind, kann die Haut Pflegeprodukte besser aufnehmen.

Das Schöne an einem Gesichtsdampfbad ist, dass dafür keine besonderen Utensilien benötigt werden. Deshalb lässt sich die Anwendung problemlos Zuhause durchführen. Wie es geht, erklären wir gleich. Wichtig ist aber folgendes: Bei Sonnenbrand, Herpes, Allergien, frischen Narben, starken Entzündungen oder ähnlichen akuten Beschwerden ist ein Dampfbad keine gute Idee.

Denn der heiße Dampf würde die Haut nur zusätzlich irritieren. Außerdem könnten sich Bakterien und andere Erreger, die für die Beschwerden verantwortlich sind, durch die Wärme noch ausbreiten.

Grundanleitung für Gesichtsdampfbäder

Für ein reinigendes und wohltuendes Gesichtsdampfbad braucht es nicht viel. Eine große Schüssel, ein Handtuch und ein paar Minuten Zeit reichen schon aus.

Die einzelnen Schritte sind dann folgende:

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  1. Abschminken: Zunächst sollten vorhandenes Make-up oder andere Pflegeprodukte sorgfältig entfernt werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Haut richtig atmen kann.
  2. Dampfbad vorbereiten: Für das Gesichtsdampfbad wird ungefähr ein Liter Wasser zum Kochen gebracht. Das kochende Wasser wird anschließend in eine große Schüssel geleert. Außerdem sollte schon mal ein Handtuch bereitliegen.
  3. Position einnehmen: Dann wird eine bequeme Sitzhaltung eingenommen und das Gesicht so über die Schüssel gehalten, dass der Dampf das Gesicht gut erreicht. Ein Abstand von ungefähr 30 cm zwischen Gesicht und Schüssel ist optimal. Damit nicht zu viel Dampf entweicht und ein dampfkabinenähnlicher Raum entsteht, wird nun das Handtuch über den Kopf gelegt.
  4. Dampfbaden: In dieser Position wird etwa zehn bis 15 Minuten lang dampfgebadet. Dabei wird durch die Nase eingeamtet und durch den Mund ausgeamtet. Die Augen sollten die ganze Zeit über geschlossen bleiben. Sollte sich der Wasserdampf unangenehm heiß anfühlen, kann entweder der Abstand zur Schüssel vergrößert werden. Eine andere Möglichkeit ist, ein paar Minuten abzuwarten, bis das Wasser etwas abgekühlt ist.
  5. Abkühlen: Nach dem Dampfbad sollte das Gesicht erst sanft abgetupft und danach mit kaltem Wasser abgespült werden. Talg und andere Rückstände werden auf diese Weise entfernt. Gleichzeitig hilft die Kälte dabei, dass sich die Hautporen wieder etwas schließen.
  6. Eincremen: Zum Schluss wird eine pflegende Creme oder ein reichhaltiges Öl auf die Haut aufgetragen. Die Wirkstoffe können nach dem Dampfbad gut eindringen und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Weil die Haut nach dem Dampfbad sehr sensibel ist, sollten aber nur sanfte Produkte verwendet werden. Und Pickel oder Mitesser auszudrücken, ist tabu!

Werden ein- bis zweimal pro Woche Gesichtsdampfbäder angewendet, wirkt das Hautbild schon bald reiner und frischer. Häufiger sollten die Dampfbäder aber nicht gemacht werden. Denn die Haut muss sich zwischendurch erholen können.

Und ständige Anwendungen würden nicht nur den überschüssigen Talg entfernen, sondern auch den Talg, den die Haut braucht. Die Folge davon wäre, dass die Haut stark austrocknet.

Mögliche Zusätze für Gesichtsdampfbäder

Durch die Zugabe von verschiedenen Zusätzen kann die Wirkung des Gesichtsdampfbades verstärkt werden. Je nachdem, welche Bedürfnisse die Haut hat, kommen dabei verschiedene Zutaten in Frage. Kamillenblüten beispielsweise beruhigen angegriffene Haut, wirken entzündungshemmend, desinfizieren und lassen Pickel schneller abheilen.

Kamillenblüten gibt es in der Apotheke. Zur Not tun es aber auch ein paar Beutel Kamillentee, die mit dem heißen Wasser überbrüht werden.

Rosmarin, Thymian, Salbei und Lavendel wirken ebenfalls desinfizierend, lassen Entzündungen abklingen und helfen dabei, neuen Unreinheiten vorzubeugen. Gleiches gilt für Orangenschalen und Wachholder. Eine in Scheiben geschnittene Grapefruit wiederum strafft die Haut, während Salz fettiger Haut entgegenwirkt.

Natürlich können auch verschiedene Kräuter und Zusätze miteinander kombiniert werden. Die Zutaten werden in die Schüssel gegeben und mit dem heißen Wasser übergossen. Danach sollte die Mischung – ähnlich wie ein Tee – kurz ziehen können, bevor das Dampfbad beginnt.

Übrigens:

Gesichtsdampfbäder sind nicht nur gut für die Haut. Auch bei einer Erkältung sind sie ein bewährtes Hausmittel. Bei Schnupfen beispielsweise lindert ein Salz-Dampfbad die Beschwerden, bei Halsschmerzen hilft ein Dampfbad mit Salbei oder Eukalyptus.

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