Hilfreiche Tipps bei Sonnenbrand

Hilfreiche Tipps bei Sonnenbrand

Einen Moment lang nicht richtig aufgepasst oder die Kraft der Sonne unterschätzt – und schon fängt die Haut an, unangenehm zu spannen, zu jucken und sich in allerlei Rottönen zu verfärben. Der Wunsch nach sonnengebräunter Haut kann genauso nach hinten losgehen wie die Annahme, dass es so schnell schon nicht zu einem Sonnenbrand kommen wird.

Hilfreiche Tipps bei Sonnenbrand

Wer dann eines Besseren belehrt wird, sollte zumindest richtig reagieren. Damit die Folgen erträglich bleiben, geben wir ein paar hilfreiche Tipps bei Sonnenbrand:

Die Gefahr nicht unterschätzen

Leider nehmen noch immer viele die Gefahr eines Sonnenbrands zu sehr auf die leichte Schulter. Wenn die Haut rot wird, spannt, brennt und juckt, sind die akuten Beschwerden zwar oft nach wenigen Tagen abgeklungen. Aber die Schäden bleiben. Und die Folgen können sich erst Jahre später bemerkbar machen.

Das Beste ist deshalb, wenn es erst gar nicht zu einem Sonnenbrand kommt.

Die wichtigsten Regeln, um ihn zu verhindern, bestehen darin,

  • sich rechtzeitig vor dem Sonnenbad großzügig mit einem Sonnenschutzmittel einzucremen.

  • eine Sonnencreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden.

  • die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen.

  • sich immer mal wieder ein schattiges Plätzchen zu suchen und die Haut mit luftiger Kleidung zu schützen.

  • die pralle Mittagssonne zwischen 12 und 14 Uhr zu meiden.

Bahnt sich trotzdem allmählich ein Sonnenbrand an, sollte der Betroffene direkt aus der Sonne gehen. Er sollte sich etwas überziehen, um die angegriffenen Hautpartien zu schützen, und sich entweder im Schatten oder noch besser in einem geschlossenen Raum aufhalten.

Das Sonnenbad trotz Sonnenbrand fortzusetzen, ist so ziemlich die schlechteste Idee, die es geben kann. Denn die Haut kann dann keine Mechanismen einsetzen, um die beschädigten Stellen zu reparieren. Stattdessen verbrennt sie immer stärker.

Ist die Haut verbrannt, muss der Betroffene durch die richtige Behandlung für Heilung sorgen.

Dabei gibt es bei einem Sonnenbrand ersten Grades zwei Grundregeln:

Kühlen und den Flüssigkeitsverlust ausgleichen.

Anders sieht es bei einem Sonnenbrand zweiten oder dritten Grades aus. Ist die Haut so stark verbrannt, dass kleine Bläschen oder gar offene Wunden entstehen, muss der Betroffene zum Arzt.

Gleiches gilt, wenn zum Sonnenbrand Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber oder Schüttelfrost dazukommen. Und auch wenn ein Kleinkind einen Sonnenbrand abbekommen hat, sollte sich sicherheitshalber ein Arzt die Sache anschauen.

Die Haut bei einem Sonnenbrand kühlen

Es ist sehr wichtig, dass die sonnenverbrannte Haut gekühlt wird. Denn zum einen lindert der Kühleffekt die Schmerzen und zum anderen hemmt er die Entzündung. Ein bewährtes Mittel an dieser Stelle sind Leinen- oder Baumwolltücher, die in kaltes Wasser getaucht und anschließend auf die betroffenen Körperstellen gelegt werden.

Aber Vorsicht:

Kühlen heißt nicht, einen Kälteschock zu verursachen. Eiswürfel, Kühlpads und alles andere, was für längere Zeit im Gefrierfach lag, ist bei einem Sonnenbrand tabu. Denn es könnte zu einer Erfrierung kommen, die alles nur noch schlimmer macht.

Als Hausmittel bei Sonnenbrand werden oft auch Wickel mit Quark, Joghurt oder Buttermilch genannt. Tatsächlich sorgen die Wickel für einen angenehmen Kühleffekt und lindern die Schmerzen. Allerdings enthalten die Milchprodukte Bakterien, die bei einer Verbrennung höheren Grades Infektionen hervorrufen könnten.

Apfelessig

Ist der Sonnenbrand nicht sehr stark, kann Apfelessig helfen. Er enthält nämlich organische Säuren, die die Haut dabei unterstützen, ihren natürlichen Säureschutzmantel wiederaufzubauen.

Für die Anwendung werden ein bis zwei Esslöffel Apfelessig mit einem Liter Wasser vermischt. Anschließend kann die Haut behutsam mit dem Essigwasser abgetupft werden.

Grüner Tee

Grüner Tee ist reich an Gerbstoffen und Polyphenolen. Sie beruhigen die Haut, lindern Rötungen und wirken Zellschäden entgegen. Deshalb enthalten viele Kosmetikprodukte und auch After-Sun-Lotionen Extrakte des Grünen Tees.

Der Betroffene kann aber auch einfach eine Kanne Grünen Tee kochen, nach dem Abkühlen Stoffwickel darin tränken und für gute 15 Minuten auf die verbrannte Haut auflegen.

Kopfsalat

Hilfreich kann auch ein Sud aus Kopfsalat sein. Dafür werden einige Salatblätter in Wasser gekocht. Anschließend werden die Salatblätter entfernt.

Der Sud, der so entsteht, enthält wertvolle Nährstoffe, die der Haut beim Heilungsprozess helfen. Aufgetragen wird der Sud, indem er nach dem Erkalten mit einem Wattebausch auf die betroffenen Hauptpartien aufgetupft wird.

Aloe Vera

Eine echte Wunderwaffe bei Sonnenbrand ist Aloe Vera. Die Pflanze produziert ein Gel, das größtenteils aus Wasser besteht. Angereichert ist es aber mit Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen. Dadurch beruhigt es die Haut, versorgt sie mit Feuchtigkeit und kurbelt das Zellwachstum an.

Große Aloe Vera-Pflanzen, von denen der Betroffene Scheiben abschneiden und direkt auf die sonnenverbrannte Haut auflegen kann, wird er hierzulande zwar vermutlich nicht finden. Aber er kann zu Gelen und Lotionen greifen, die Aloe Vera enthalten.

Überhaupt sollte der Betroffene seine Haut bei einem Sonnenbrand großzügig eincremen. Am besten verwendet er dafür ein spezielles After-Sun-Produkt. Dieses kann er übrigens ruhig im Kühlschrank aufbewahren, denn dadurch kühlt es noch besser.

Viel trinken

Bei einem Sonnenbad, vor allem aber durch einen Sonnenbrand geht viel Feuchtigkeit verloren. Wichtig ist deshalb, dem Körper die entzogene Flüssigkeit wieder zuzuführen.

Wasser, Tee und Fruchtsäfte kurbeln den Regenerationsprozess der Haut an. Außerdem bringt das Trinken den Kreislauf in Schwung. Frisches Obst, Gemüse und auch ein knackiger Salat mit einem Dressing aus kaltgepresstem Öl sind ebenfalls sehr hilfreich.

Denn sie enthalten die Hautvitamine E und C, die den Wiederaufbau der beschädigten Hautzellen fördern.

Von außen kann der Betroffene seinem Körper helfen, indem er die verbrannten Hautstellen mit einem Thermalwasser-Spray einsprüht. Thermalwasser reduziert nicht nur das unangenehme Spannen, sondern hemmt durch die enthaltenen Mineralstoffe auch die Entzündung.

Als Alternative zu Thermalwasser kann der Betroffene drei, vier Tropfen Lavendelöl in kaltes Mineralwasser geben und seine Haut damit besprühen.

So behandelt man Sonnenbrand:

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Sabine Scheuerhagen, 52 Jahre, Inhaberin eines Beauty- Salons, Karina Michewski, 38 Jahre, Drogistin und Laura Bochte, 35 Jahre Beauty- und Wellnessfachkraft, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Anleitungen und Ratgeber zum Thema Kosmetik, Gesundheit und Wellness.
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