2 DIY-Produkte bei Haarausfall

2 DIY-Produkte bei Haarausfall

Schönes, seidig glänzendes, geschmeidiges, kräftiges und vor allem volles Haar hätte vermutlich jeder gerne. Und mit der richtigen Pflege und einem guten Styling lässt sich nicht nur viel erreichen, sondern bei Bedarf auch ein wenig tricksen. Doch wenn die ohnehin schon etwas dünnere, schlappe und angegriffene Haarpracht zu allem Überfluss noch mit Haarausfall zu kämpfen hat, wird es schwierig.

2 DIY-Produkte bei Haarausfall

Ein Wundermittel, das jeden Haarausfall sofort beendet, gibt es leider nicht. Zumal es viele verschiedene Ursachen haben kann, warum die Haare zunehmend lichter werden.

Und selbst wenn der Grund gefunden ist, müssen Betroffene oft lange suchen und vieles ausprobieren, bis sie endlich ein Mittel finden, das hilft. Auch wir können nichts versprechen.

Aber in diesem Beitrag stellen wir zwei DIY-Produkte bei und gegen Haarausfall vor, die definitiv einen Versuch wert sind:

  1. DIY-Produkt bei Haarausfall: Haarkur zum Aufsprühen

Ein Tipp, der bei Haarausfall sehr oft gegeben wird, lautet: Auf die Spülung verzichten. Der Hintergrund hierzu ist, dass auf diese Weise kein Produkt auf die Kopfhaut einwirkt, das die Haare noch zusätzlich aufweicht und in der Folge ausfallen lässt.

Das Problem ist nur, dass so manches Haar sehr strohig wird oder sich kaum kämmen lässt, wenn die Spülung fehlt. Also muss eine andere Lösung her. Und sie kann darin bestehen, die übliche Spülung durch eine Haarkur zum Aufsprühen zu ersetzen.

Dafür werden benötigt:

  • eine Haarkur nach Geschmack und mit der gewünschten Wirkung (zum Beispiel bessere Kämmbarkeit oder mehr Glanz)

  • Wasser

  • eine leere und saubere Sprühflasche

Die Sprühflasche muss nicht besonders groß sein. Denn die Haarkur sollte für die Anwendung jeweils frisch angemischt werden. Steht sie länger, könnte das Wasser nämlich umkippen. Das Anmischen dauert aber nur ein paar Sekunden.

Für das DIY-Produkt wird eine kleine Menge der Haarkur in die Sprühflasche gegeben. Eine Schicht, die den Boden gut bedeckt, reicht aus. Anschließend wird die Flasche mit Wasser aufgefüllt, zugeschraubt und kräftig durchgeschüttelt. Sobald sich die beiden Zutaten komplett miteinander vermischt haben, ist der Ersatz für die Spülung auch schon fertig.

Die Haarkur kann nach der Haarwäsche sowohl auf das feuchte als auch auf das schon trockene Haar aufgetragen werden. Dazu wird das Produkt gleichmäßig auf die Längen und die Spitzen aufgesprüht und sanft eingearbeitet.

Im Unterschied zu einer normalen Spülung kommt die Haarkur nicht an die Kopfhaut. Deshalb ist es auch nicht notwendig, das Produkt wieder auszuspülen. Außerdem ist die Kur stark verdünnt.

Doch um den gewünschten Effekt zu erzielen, reicht die Konzentration aus. Gleichzeitig wird das Haar nicht unnötig beschwert.

  1. DIY-Produkt bei Haarausfall: pflegende Haarmaske

Die Haarkur zum Aufsprühen kann nach jeder Haarwäsche verwendet werden. Sie hat aber nicht unbedingt einen pflegenden Effekt. Das Ziel ist vielmehr, den Haaren die Struktur zu geben, für die sonst die Spülung zuständig ist.

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Doch ab und zu brauchen die Haare auch eine Extra-Portion Pflege. Dafür bietet sich eine Haarmaske an, die reich an B-Vitaminen ist und viel Feuchtigkeit spendet. Die Haare fühlen sich danach glatter an, wirken kräftiger und glänzen.

Außerdem kann die Haarkur dazu beitragen, dass der Haarausfall spürbar nachlässt. Hergestellt wird die regenerierende Haarmaske aus folgenden Zutaten:

  • Banane

  • ½ reife Avocado

  • 3 Esslöffel Oliven- oder Mandelöl

  • 2 Esslöffel flüssiger Honig

  • 1 guter Esslöffel Kokoscreme

Kokoscreme ist die festere Masse, die sich in einer Dose Kokosmilch vom Wasser absetzt. Wer einen Mixer hat, kann alle Zutaten auf einmal dort hinein geben und solange mixen, bis eine geschmeidige, homogene Masse ohne Klümpchen entstanden ist.

Ansonsten können die Banane und die halbe Avocado in eine Schüssel gegeben und mit der Gabel zerdrückt werden. Anschließend werden das Öl, der Honig und die Kokoscreme hinzugefügt. Mit dem Schneebesen oder dem Pürierstab werden die Zutaten dann sorgfältig verrührt.

Die Maske wird nun auf dem leicht angefeuchteten Haar verteilt und gut einmassiert. Danach sollten die Haare in ein Handtuch eingepackt werden. Noch besser ist, wenn die Haare erst mit Frischhaltefolie oder einer Plastiktüte umwickelt und dann ins Handtuch eingeschlagen werden.

Durch die Wärme, die sich unter dem Turban bildet, können die wertvollen Inhaltsstoffe nämlich noch besser in die Kopfhaut, die Haarfolikel und die Haare selbst einziehen.

Die Maske sollte etwa eine halbe Stunde lang einwirken. Dann kann sie mit Wasser ausgespült werden. Anschließend werden die Haare wie gewohnt gewaschen.

Da die Haarmaske keinerlei Konservierungsstoffe enthält und die Zutaten sehr schnell umkippen, muss sie vor der Anwendung frisch hergestellt und direkt verbraucht werden.

Sollte etwas übrig bleiben, kann der Rest aber einfach als Gesichtsmaske genutzt werden. Denn die Inhaltsstoffe pflegen auch das Gesicht und machen die Haut wunderbar weich.

Anfangs kann die Haarmaske ruhig einmal pro Woche angewendet werden. Lässt der Haarausfall nach oder brauchen die Haare nicht mehr so viel Extra-Pflege, reicht eine Anwendung alle zwei oder sogar vier Wochen aus.

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Sabine Scheuerhagen, 52 Jahre, Inhaberin eines Beauty- Salons, Karina Michewski, 38 Jahre, Drogistin und Laura Bochte, 35 Jahre Beauty- und Wellnessfachkraft, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Anleitungen und Ratgeber zum Thema Kosmetik, Gesundheit und Wellness.

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