7 aktuelle Tipps bei brüchigen Fingernägeln

7 aktuelle Tipps bei brüchigen Fingernägeln

Brüchige Fingernägel sind nicht nur nervig, sondern sehen auch unschön und ungepflegt aus. Doch mit den richtigen Tipps und Tricks lässt sich das Problem in den Griff bekommen!

Sie hat stets perfekt manikürte Fingernägel, kann mit ihren Händen alles machen, ohne dass die Fingernägel auch nur den kleinsten Schaden nehmen, und bei ihr sieht wirklich jede Nagellackfarbe einfach nur gut aus: Vermutlich hat jeder so eine beneidenswerte Bekannte in seinem Freundeskreis. Der Blick auf die eigenen Hände hingegen sieht weit weniger rosig aus.

So sind die Fingernägel weich und brüchig, reißen schnell ein oder brechen dauernd ab. Das Anziehen einer feinen Strumpfhose oder einer edlen Seidenbluse kann zur echten Herausforderung werden. Und die brüchigen Fingernägel sehen nicht nur ungepflegt aus, sondern tun manchmal sogar weh.

Vor allem im Winter, wenn es draußen kalt ist und innen trockene Heizungsluft dominiert, haben sehr viele Menschen mit brüchigen Fingernägeln zu kämpfen. Aber natürlich ist es nur ein schwacher Trost, zu wissen, dass es anderen genauso geht.

Wir haben deshalb sieben Tipps zusammengetragen, die dabei helfen, die Fingernägel zu stärken:

 

Tipp Nr. 1: Ausgewogen ernähren.

Bevor das Beauty- und Verwöhnprogramm für die angegriffenen Fingernägel beginnt, lohnt sich erst einmal ein Blick auf den Speiseplan. Brüchige Fingernägel sind nämlich oft die Folge von einer Ernährung, die nicht ausgewogen genug ist und zu wenig Nährstoffe enthält.

Für gesunde und kräftige Fingernägel sind Lebensmittel eine gute Wahl, die reich an Vitamin B, Vitamin C, Calcium und Magnesium sind. Bananen und Brokkoli, Milchprodukte und dunkle Schokolade beispielsweise dürfen deshalb ruhig häufiger auf dem Menüplan auftauchen.

Einige schwören auch auf Kieselsäure als probates Mittel. Kieselsäure ist in Reformhäusern, Apotheken, Drogerien und gut sortierten Supermärkten erhältlich und kann entweder pur zu sich genommen oder als Gel in den Joghurt zwischendurch eingerührt werden. Vor allem das Silizium in der Kieselsäure sorgt für kräftige Nägel.

 

Tipp Nr. 2: Brüchige Fingernägel nur feilen.

Damit die Fingernägel schön gleichmäßig und kräftig wachsen, müssen sie richtig gekürzt werden. Das klingt vielleicht komisch, aber das richtige Kürzen und in Form bringen ist sehr wichtig. Bei brüchigen Fingernägeln sind sowohl die Nagelschere als auch der Nagelknipser tabu. Denn beide Werkzeuge biegen die Fingernägel leicht.

Die Folge davon ist, dass die Nägel splittern oder abbrechen können. Außerdem bleibt beim Schneiden oder Abknipsen der Fingernägel eine unsaubere Kante zurück, die schnell wieder einreißen kann.

Um die Fingernägel zu kürzen und in Form zu bringen, sollte deshalb nur eine Feile verwendet werden. Ideal ist eine hochwertige Sandblatt- oder Keramikfeile mit einer feinen Oberfläche.

Sie schont die ohnehin schon empfindlichen Fingernägel. Damit die Nägel nicht unnötig aufgeraut werden, sollte die Feile gerade gehalten und nicht zu tief unter den Nagel geführt werden. Außerdem sollten die Nägel immer nur in eine Richtung gefeilt werden. Eine geriffelte Metallfeile wiederum ist keine gute Idee. Denn sie ist zu hart und zu rau für brüchige Fingernägel.

Tipp Nr. 3: Nagelöl verwenden.

Brüchige Fingernägel brauchen eine Extraportion Pflege. Ein rückfettendes Nagelöl sollte die Palette der Pflegeprodukte für jeden Tag deshalb unbedingt erweitern. Das Nagelöl versorgt die Nägel und die Haut um die Nägel herum mit wertvollen Nährstoffen.

Außerdem werden die Nägel geschmeidiger und reißen in der Folge nicht mehr so schnell ein. Das Nagelöl wird am besten abends, kurz vor dem Schlafengehen auf die Fingernägel aufgetragen. So hat das Produkt viel Zeit, um einzuwirken und seinen Pflegeeffekt zu entfalten.

 

Tipp Nr. 4: Rillenfüller und Nagellacke mit Diamantstaub auftragen.

Auch wenn die Fingernägel brüchig sind und dazu neigen, einzureißen, heißt das nicht, dass auf Nagellack verzichtet werden muss. Doch damit das Ergebnis überzeugt und die Nägel nebenbei vom chicen Look auch noch profitieren, kommt es auf den richtigen Nagellack an.

Sehr gut geeignet sind beispielsweise Nagellacke mit Diamantstaub. Diese Lacke bilden eine Art Schutzschicht und machen die Nägel härter. Ebenfalls eine gute Wahl sind Nagellacke, die Kalzium enthalten. Denn das Kalzium verhindert, dass die Fingernägel splittern.

Sind die Nägel uneben, ist ein sogenannter Rillenfüller eine gute Wahl. Ein Rillenfüller gleicht Unebenheiten aus, versorgt die Nägel mit wertvollen Pflegestoffen und hinterlässt einen sehr schönen Glanz. Daher ist ein Rillenfüller nicht nur als Unterschicht geeignet, sondern bietet sich auch dann an, wenn die Nägel einen natürlichen Look bekommen sollen.

 

Tipp Nr. 5: Die Nagelspitzen mit Nagelhärter stärken.

Sind die Fingernägel so weich oder brüchig, dass die Nagelspitzen ständig abbrechen, kann ein Nagelhärter schnelle Abhilfe schaffen.

Dabei sollte der Nagelhärter aber nur auf den vorderen Teil der Fingernägel aufgetragen werden. So wird der empfindliche Nagelteil verstärkt, während die Fingernägel im hinteren Teil schön elastisch bleiben.

 

Tipp Nr. 6: Sanfte Nagellackentferner nutzen.

In vielen Fällen sind aggressive Reinigungsmittel schuld daran, dass die Fingernägel brüchig sind. Denn die aggressiven Wirkstoffe und die enthaltenen Lösungsmittel im Nagellackentferner greifen die Nagelplatte an und trocknen sowohl die Nagelplatte als auch die Nagelhaut aus.

Ratsam ist deshalb, einen möglichst sanften Nagellackentferner zu verwenden. Ideal sind Nagellackentferner, die kein Aceton, aber dafür pflegende Inhaltsstoffe enthalten. Sie entfernen den Nagellack genauso zuverlässig, riechen sehr viel angenehmer und versorgen die Nägel zusätzlich mit wertvollen Pflegestoffen und Feuchtigkeit.

 

Tipp Nr. 7: Den Fingernägeln ein Ölbad gönnen.

Ein echtes Wellness-Programm für brüchige Fingernägel, das wahre Wunder bewirkt, lässt sich mit wenig Aufwand und für kleines Geld zu Hause umsetzen. Alles, was dafür benötigt wird, sind eine kleine Schüssel mit warmem Wasser und ein paar Tropfen Öl.

Bei dem Öl kann es sich um Mandel- oder Jojobaöl, Zitronenöl oder auch einfach nur Olivenöl handeln. Die Fingerspitzen werden etwa fünf Minuten lang in das warme Ölbad getaucht. Das Baden versorgt die Nägel mit Pflegestoffen und ganz nebenbei wirkt das Ölbad herrlich entspannend.

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Redakteure

Sabine Scheuerhagen, 52 Jahre, Inhaberin eines Beauty- Salons, Karina Michewski, 38 Jahre, Drogistin und Laura Bochte, 35 Jahre Beauty- und Wellnessfachkraft schreiben hier Wissenswertes, Anleitungen und Ratgeber zum Thema Kosmetik, Gesundheit und Wellness.

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